Bei der erfolgreichen Inszenierung von Harold Pinters „Eine Art Alaska“ fand sich 1999 um den Regisseur Peter Manteuffel eine Gruppe von Menschen, die von der Idee begeistert waren, ein kleines, aber starkes Theater zu gründen. Ein Theater, das in puncto Spielort und Spielzeit flexibel ist. Kultur- wie Schauspielhäuser und auch Schulen sollten bespielt werden können.
In den nachfolgenden Jahren produzierten wir eine Reihe von Inszenierungen, so zum Beispiel "Die Menschliche Stimme" von Jean Cocteau, "Nacht ohne Leiche" von Georges Feydeau, "Ungarische Rhapsodie 1945" oder "Goethe und Marianne von Willemer: Immer sehnt sich mein Herz nach Deinen Lippen".
Zwischen 2007 und 2009 gingen die beiden Gründer Jutta Gründler und Peter Manteuffel teils eigene Wege. Während wir unsere letzte Inszenierung "Ein Bericht für eine Akademie" nach der Erzählung von Franz Kafka noch im Repertoire hielten, absolvierte Jutta Gründler eine Ausbildung zur Heilpädagogin, und Peter Manteuffel widmete sich vornehmlich Übersetzungen, Verlagslektoraten und schriftstellerischen Aktivitäten.
Das stadTheater versteht sich als Theater in Bewegung, und so hat sich die Compagnie 2010 neu formiert. Im Januar 2011 hatte die Inszenierung "Irrungen, Wirrungen", nach dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane, Premiere. Im März inszenierte Peter Manteuffel das Schauspiel "Die Zoogeschichte" von Edward Albee, das im April Premiere hatte. Peter Manteuffel wurde Mitte des Jahres als Endproben-Arrangeur für ein Freilichtspektakel in Burghasungen engagiert.